Reitkurs am Landgestüt in Dillenburg

Mit den Gedanken an unsere kleinen töltenden Pony fuhren wir nach Dillenburg. Aufgeregt standen wir auf dem Parkplatz. Das Gelände war riesig, wir sollten uns am Stall 3 treffen, aber wo war dieser nur??? Nach etwas verwirrung fand uns auch schon unsere Reitlehrerin und begrüßte uns herzlich.

 

 

Dann wurden die Pferde verteilt, nach etwas Gelächter über die lustigen Pferdenamen ging es auch schon in Stall 3 und zu den Pferden. Ganz gespannt und mit Vorfreude auf unsere sanften Riesen machten wir Sie fertig.

 

 

In der Halle dann die große Frage wie kommen wir da drauf? Aber zum Glück war ein Stuhl nicht weit entfernt. Hoch zu Ross sah die Welt viel kleiner aus und es war ein komisches Gefühl wie die Riesen sich bewegten.

 

 

Beim Voltieren konnte man sich beim Äpfel pflücken, Fahrradfahren und anderen Übungen erstmals gut auf die großen 4 Beinern einstellen.

 

 

Bei der ersten Reitstunde gab es bei den meisten ein paar Startschwierigkeiten. Im Schritt ging noch alles aber als es dann ans traben ging flogen wir aus dem Sattel. „Huch“ An den Schwung musste man sich gewöhnen. Wir hatten viel Zeit uns an den Takt zu gewöhnen, da es keine Pause im Trab gab bis zum Schluss. Beim Angaloppieren aussitzen war nicht leicht doch dann im Galopp hatte man das Gefühl als würde man fliegen. Davon wollten wir mehr. Zum Glück hatten wir ja immer zwei Stunden am Tag.

 

 

In der 2 Reitstunde klappte schon alles viel besser. Jeder hatte sich auf sein Pferd eingestellt und den Takt schneller gefunden. Traurig  das die 2 stunde auch schnell vorbei war freuten wir uns auf den nächsten Tag.

 

 

Nach einer kurzen Nacht, ging es morgens früh wieder raus. Kaum aus dem Bett tat auch schon alles weh. Muskelkater überall. Alles viel einem schwer. Pferd fertig machen, Sattel tragen, laufen,…..alles. Von der Müdigkeit und Muskelkater gezeichnet ging es in die Halle, froh über den Stuhl das es ihn gibt stiegen wir auf und los ging es.

 

 

Nach der Stunde bekamen wir eine Gestütsführung. Staunend wie groß und was es alles gibt liefen wir hinter unserer Reitlehrerin her. Nach Besichtigen der vielen Ställe, Gärten, Hallen mit Kronleuchtern und den historischen Kutschen haben wir eine kleine Mittagspause draußen in der Sonne eingelegt.

 

 

Die 4 Reitstunde verlief einwandfrei, es sah so aus als wenn wir schon immer Großpferde geritten wären. Erstaunt über uns selbst und mit viel neuem Wissen haben wir die Reitstunde mit Spaß und Freude, auch etwas Traurigkeit das es die letzte ist gemeistert.

 

 

Dann mussten wir uns auch leider schon von unseren Riesen verabschieden. Mit müden Knochen und Muskelkaten sagten wir den Großen auf Wiedersehen. Bedankten uns herzlich bei unserer Reitlehrerin. Mit einen traurigen Blick zurück in den Stall gingen wir zum Auto. Auf der Heimfahrt wuchs aber die Freude auf unsere kleinen Ponys und auf das gemütliche Bett.

Ende vom Lied:

Wir hatten eine super schöne Zeit haben viel gelernt und mitgenommen. Sind wieder froh mit unseren kleinen wilden tötenden Ponys durchs Gelände zu reiten, aber wir kommen wieder Ihr sanften Riesen.